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Vom Klinikarzt in die eigene Arztpraxis – Eine Kurz-Anleitung in 5 Schritten


Schritt für Schritt in die Selbständigkeit: Wer den Weg in die eigene Arztpraxis geht, sollte sich gründlich darauf vorbereiten. Diese Übersicht zeigt Ihnen daher die wichtigsten Wegmarken auf, die zu berücksichtigen sind und zur erfolgreichen Arztpraxis führen.
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1. Schritt: Die Vorbereitungen
Die Standortfrage einer Arztpraxis ist neben der Persönlichkeit des Arztes eine nicht zu unterschätzende Erfolgsgröße.

Arztregister
Bevor Sie Ihre Zulassung für eine eigene Arztpraxis beantragen können, müssen Sie im Arztregister Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) eingetragen sein. Über die Zuständigkeit entscheidet Ihr Wohnsitz und nicht der Ort, an dem Sie sich niederlassen wollen.

Standortwahl
Vertragsarztsitze in den einzelnen Fachgruppen sind vom Gesetzgeber an die Bedarfsplanung gebunden. In einem gesperrten Planungsbereich sind Praxisneugründungen nicht möglich. Hier kann eine Arztpraxis oder ein Vertragsarztsitz nur in einem Ausschreibungsverfahren übernommen werden. Durch diese Regelung soll eine Über- oder Unterversorgung mit Ärzten verhindert werden. Sie sollten vorab mit Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung klären, ob eine Niederlassung möglich ist und welche Praxis Sie ggf. übernehmen können.

Zulassung
Bei Interesse an einer ausgeschriebenen Praxis sollten Sie sich zunächst auf diese Praxis bewerben. Wenn Sie mit dem Abgeber der Praxis in Kontakt sind und sich geeinigt haben, müssen Sie formal Ihre Zulassung beim Zulassungsausschuss beantragen. Bitte achten Sie unbedingt auf die einzuhaltenden Fristen zur Einreichung der Zulassungsunterlagen.

2. Schritt: Verschaffen Sie sich eine solide Finanzierungsgrundlage
Ganz gleich, welchen Weg Sie gehen, Sie müssen überlegen wie Sie an Geld kommen. Wenn Sie eine Arztpraxis gründen oder übernehmen, benötigen Sie Kapital. Sie müssen nicht nur den Kaufpreis für eine Praxis aufbringen sondern auch medizinische Geräte und die Einrichtung finanzieren. Auch weitere Kosten müssen gesichert sein - Personalkosten, Finanzierungsraten, Mietvertrag, und die Finanzierung des privaten Lebens. Eine Finanzierung ist auf Dauer nur so stabil, wie sie von den Einnahmen her gedeckt wird. Kalkulieren Sie das benötigte Startkapital.

3. Schritt: Werden Sie zum Unternehmer
Die zulassungsrechtlichen Rahmenbedingungen und die abrechnungsrechtlichen Regelungen täuschen oft darüber hinweg, dass auch eine Arztpraxis ein Wirtschaftsunternehmen ist. Vorsicht Falle: Praxisumsatz ist nicht gleich Gewinn. Ein großer Anteil dessen, was Sie an Honoraren bekommen, fließt wieder ab. Als Unternehmer in der eigenen Praxis müssen Sie dem Finanzamt nachweisen, wie viel Gewinn Sie machen. Das erfolgt durch die sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Hier werden einfach Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. Was übrig bleibt, ist Ihr Gewinn. Was Sie vom Gewinn einbehalten um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern ist Ihr Verdienst. Sichern Sie zu jedem Zeitpunkt Ihre Liquidität durch eine effektive Finanzplanung.

4. Schritt: Risikoabsicherung privat und beruflich
Sie müssen sich nicht nur selbst krankenversichern sondern auch für das Alter vorsorgen. Sie brauchen darüber hinaus nicht nur eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Rechtschutzversicherung sondern sollten auch eine Versicherung abschließen, die ein Krankentagegeld bezahlt, wenn Sie als Praxisinhaber vorübergehend ausfallen. Wichtig ist, die Entscheidung für geeignete Versicherungen und Maßnahmen nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern sich schon während der Gründungsphase beraten zu lassen. Das grundsätzliche unternehmerische Risiko, dass sie tragen können Sie allerdings niemals durch noch so viele Versicherungen absichern. Denken Sie an die Risikovorsorge im Unternehmen.

5. Schritt: Die Organisation der Arztpraxis
Jede Arztpraxis ist immer nur so gut und leistungsfähig, wie der gesamte Apparat funktioniert. Eine gute Praxisorganisation ist kein Stückwerk, das man wie ein Puzzle nach Belieben zusammensetzt. Es ist vielmehr ein „Gewusst-wie“! Mit anderen Worten: Eine sinnvolle Praxisorganisation beginnt mit dem gezielten Aufbau und der Planung der optimalen Praxisabläufe ­ eine solche Herausforderung verlangt eine klare und strukturierte Vorbereitung. Je besser und reibungsloser die Organisation in Ihrer Praxis funktioniert, desto effizienter und erfolgreicher können Sie arbeiten.


Die Zeiten sind turbulent. Niedergelassene Ärzte sehen sich mit immer neuen Anforderungen konfrontiert. Beschleunigung, Komplexität und permanente Bereitschaft prägen die ärztliche Arbeitswelt und geben permanent den Takt vor. Gehen Sie davon aus, dass vom ersten Tag in der eigenen Arztpraxis viel Neues auf Sie einstürzen wird. Darauf müssen Sie reagieren - was ohne eine gute Arbeitsorganisation kaum zu bewältigen ist. Die Organisation ist eine der tragenden Säulen einer Arztpraxis. Läuft sie optimal, lässt sich das in einer einfachen Formel zusammenfassen: mehr leisten mit weniger Stress und mehr Effektivität. Je besser und reibungsloser die Organisation in Ihrer Praxis funktioniert, desto effizienter und erfolgreicher können Sie arbeiten.

• Mein neustes Buch „Praxisgründung & Praxismanagement“ hilft Ihnen, von Anfang an den richtigen Kurs für eine zukunftsfähige Arztpraxis einzuschlagen und weiterzuentwickeln.

• In meinen Seminaren und Vorträgen für die „Medizinische Fachangestellte“ lernen Ihre Praxismitarbeiterinnen die Spielregeln einer optimalen Praxisorganisation. Die Teilnehmerinnen erhalten wertvolle Impulse zum Anfangen und Handeln und erhalten so die ideale „Motivationsdosis“.

Erfolgreich durch Spezialisierung am Beispiel „Komplementärmedizin in der Arztpraxis“


Die integrative Medizin setzt auf ein enges Zusammenwirken von Schulmedizin und Komplementärmedizin - der Tenor hierbei ist aber nicht „zurück zur Natur“. Es geht auch nicht darum, die Schulmedizin abzulehnen. Viele komplementäre Methoden, die im Rahmen einer medizinischen Behandlung angewendet werden richten sich aufgrund ihres ganzheitlichen Ansatzes häufig nicht an ein spezifisches Symptom.
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Sie sind im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts regelmäßig als ergänzende Behandlungsmaßnahmen zu verstehen. Es handelt sich demnach um ein Behandlungskonzept, das unterschiedliche Bereiche der Medizin vereint - beispielsweise um die Nebenwirkungen schulmedizinischer Behandlungen zu lindern.

• Im Rahmen der integrativen Medizin werden konventionelle und komplementärmedizinische Behandlungen aufeinander abgestimmt.

• Hier bieten sich vor allem die Behandlungsmöglichkeiten der klassischen Naturheilkunde wie Phytotherapie, Hydrotherapie, Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und die Mind-Body-Medizin an, aber auch Hyperthermie, Anthroposophische Medizin und die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) - vor allem die Akupunktur - können eine sinnvolle Ergänzung zum konventionellen Ansatz sein.


Es gibt keine allgemeingültige Regel für die Dauer der komplementären Therapie oder für ein bestimmtes Verfahren, für die richtige Diät oder körperliche Übung. Es gibt keine Regel, die auf alle Menschen mit einer bestimmten Erkrankung zutreffen würde. Jeder Einzelne ist als Individuum zu behandeln. Der Philosoph Francis Bacon (1561­1626) hat es so ausgedrückt: „Das bei weitem beste Beweismittel ist die Erfahrung“.

• Komplementärmedizin ist primär Ergänzung einer medizinischen Standardtherapie und bedeutet eine gezielte und auf die individuelle Situation des Patienten ausgerichtete Begleittherapie.

• Die Nachfrage seitens der Patienten nach Komplementärmedizin ist groß. Die Minderung von Nebenwirkungen der schulmedizinischen Therapie und die Steigerung der Lebensqualität sind der häufigste Grund für den Einsatz komplementärmedizinischer Methoden.

• Die Komplementärmedizin bietet der Arztpraxis eine Fülle von Möglichkeiten und Konzepten, die dem Patientenwunsch nach sanften Methoden entsprechen und möglicherweise den Therapieerfolg verbessern.


Mein Buch „Komplementärmedizin in der Arztpraxis“ gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Verfahren. Das Buch zeigt Ihnen, wie Sie mit naturheilkundlichen Angeboten Patienten für sich gewinnen und nachhaltig an Ihre Praxis binden. Konkret umsetzbar werden therapeutische Konzepte vermittelt, neue Perspektiven eröffnet und wertvolle Tipps und unmittelbar umsetzbare Vorschläge zur Therapieplanung und Behandlung gegeben.

In meinen Vorträgen und Seminaren für Ärzte „Erfolgreich durch Spezialisierung: am Beispiel Komplementärmedizin in der Arztpraxis“ erhalten Sie eine Vielzahl relevanter Informationen zur Therapieplanung, zur Honorierung der ärztlichen Leistungen und zum Praxismanagement.

In den Vorträgen und Seminaren für die Medizinische Fachangestellte „Komplementärmedizin in der Arztpraxis“ erhalten Ihre Mitarbeiterinnen eine Vielzahl relevanter Informationen zur Naturheilkunde, zur Praxisorganisation und lernen Schritt für Schritt naturheilkundliche Konzepte umzusetzen.
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